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30. Januar 2015
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Ein Schaufenster für neue Technologien und Produkte: Die 2. Hamburger Energietage am 30. und 31. Januar

Dachisolation, Wandisolation, Heizsysteme, Badezimmereinrichtungen – persönlich drängt sich mir zunächst der Eindruck einer Baumesse auf. Doch es geht um weit mehr: Auf den Hamburger Energietagen zeigen rund 100 Aussteller Technologien für die smarte City.

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Vattenfalls Stand, Foto: Vattenfall

Neben Wärmeisolationskonzepte für Backsteinbauten gehören genauso sensorgesteuerte Heizthermostate dazu.  Ladestationen in verschiedensten Ausführungen werden gezeigt und erläutert. E-bikes und E-Cars stehen zum Testen bereit. Auch die Energieversorger Vattenfall und Hamburg Energie präsentieren ihre Produkte. Und wenn der Besucher sich fragt, wie sich all diese sich bietenden Möglichkeiten  finanzieren lassen, helfen Haspa, Commerzbank sowie die KfW mit entsprechender Beratung weiter. Auf meinem Rundgang nehme ich viele Anregungen mit, wie ich Energie zu Hause noch effizienter anwenden bzw. einsparen kann.  Einiges lässt sich sogar in Mietwohnungen anwenden, anderes ist nur im Eigenheim  umsetzbar. Die Messe richtet sich doch nicht nur an Endverbraucher. Viele der Angebote sind vor allem für die Wohnungswirtschaft interessant oder wenden sich an Geschäftspartner.

 

Hamburg ist eine Smart City

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Pieter Wasmuth im Gespräch mit Barbara Hendricks und Jutta Blankau, Foto: Vattenfall

Ein Schaufenster für neue Technologie und Produkte, so stellt  die Umweltministerin Barbara Hendricks bei Ihrer Eröffnungsrede die Energietage dar. Sie ist gerade aus Neu Delhi eingeflogen und eröffnet zusammen mit Hamburgs Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt, Jutta Blankau, die Veranstaltung. Energie- und Klimapolitik, so unterstreichen beide Frauen, sind untrennbar. „Hamburg macht es uns anschaulich vor, wie bezahlbares Bauen und Wohnen umsetzbar ist“, lobt Dr. Hendricks. „Hamburg geht neue Wege. Die Stadt ist wirklich eine Smart City.“ Auf dem gemeinsamen Rundgang lassen beide sich das Angebot zeigen, tauschen sich mit Standvertretern aus. Am Vattenfallstand begrüßt Pieter Wasmuth die Politikerinnen. Er erläutert kurz das Angebot Smart Home, beantwortet ein paar Fragen und dann ist der Besuch auch schon vorbei.

 

Informationsbedarf der Hamburger ist groß

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Anna Jasper-Martens auf dem Vortragspodium, Foto: Vattenfall

Ein wenig länger bleiben die weiteren Besucher am Stand. Neben dem Ladesäulenangebot der Emobility-Kollegen präsentieren Kollegen vom Strom- und Wärmevertrieb das Angebot von Strom, Gas, Fernwärme und dezentrale Energieversorgung  für die Smart City sowie die schon erwähnte Smart-Home-Produktpalette. Letztere ist auch ein Thema in der Vortragsreihe, die die Messe an beiden Tagen ergänzt. Meine Kollegin Anna Jasper-Martens hat vor ein paar Jahren begonnen, ihr Haus smart auszubauen. Mit dem Smart Home-Manager kann sie über den Browser und per App Fenster schließen, die Heizung regeln, Lichter und ganze Geräte an und ausschalten. Die Erfahrungen daraus teilt sie auf der Messe mit den Besuchern. Im Vortrag stellt sie die Möglichkeiten vor. „Wir können bis zu 30 Prozent der Wärme in einem Haushalt durch den Einsatz von Smart-Home-Technologie sparten“, erklärt die Berlinerin in Hamburg. „Dazu kommt, dass jeder Anwender eine Kostentransparenz erhält. Er sieht genau, welche Geräte wann wie viel verbrauchen.

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Nachhaltige Energieversorgungung für die Stadt ist eines der Themen am Vattenfallsstand, Foto: Vattenfall

Dieses Bewusstsein schafft oft schon eine Einsparung.“ Energieeffizienz ist das Stichwort. Es fällt auch an allen umliegenden Ständen häufig. Der Informationsbedarf der Hamburger hierzu soll gemäß einer repräsentativen Umfrage , die im Auftrag der Veranstalter im Vorfeld stattfand, riesig. Allein die Eigentümer von Ein- und Zweifamilienhäuser wollen in den nächsten fünf Jahren energetische Sanierungsmaßnahmen durchführen. Informationen finden sie auf jeden Fall im Hamburger Messe und Congress Center. Schauen Sie vorbei.

 

Und wenn Sie nicht die Gelegenheit vorbei zu sehen hatten, hier ein paar Impressionen:

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Daniela Sasonow
Experte
30. Januar 2015

Für Vattenfall arbeite ich seit 2000 in der Kommunikation. Im Rahmen des Social Media Projektes habe ich diesen Blog mit aufgebaut. An meinem Job reizt mich die Themenvielfalt, die das Unternehmen bietet. Auch nach Jahren gibt es immer noch völlig neue Themen für mich zu entdecken, neue Menschen kennenzulernen und Aspekte zu durchdenken. Kommen Sie mit auf die Themenreise, ich freue mich auf Ihre Anregungen und Kommentare.

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