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Radtour zur Berliner Wärmewende
Experte
6. September 2017
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„Tour de Heat Berlin“ – eine Radtour zur Wärmewende

Die Energiewende in Berlin muss maßgeblich auch von einer Wärmewende geprägt sein. Wir sind neugierig und wollen erFAHREN, wie weit die Stadt gemeinsam mit Vattenfall bei der Umsetzung der Energiewende gekommen ist. Deshalb schwingen wir uns auf das Fahrrad.

Die erste Etappe unserer Fahrradtour zur Berliner Wärmewende führt von Buch über Heinersdorf und Wedding in das Märkische Viertel.

KM 0: Startpunkt dieser Tour ist der S-Bahnhof Buch. Direkt hinter der Bahnhofsunterführung biegen wir links in den Bucher Forst ein. Wir fahren auf dem frisch angelegten Radweg entlang der Bahngleise bis zum Pöllnitzweg und biegen rechts ab. Schon nach wenigen Metern kündet ein im Freien verlegtes Rohrsystem davon, dass Buch ein weiträumig erschlossener Fernwärme-Standort ist.

Fernwärmeleitung im Bucher Forst, Foto: Vattenfall

Wir fahren weiter bis zum Abzweig Alt-Buch. Nur wenige Meter nach rechts liegt der verträumte Künstlerhof. In den traditionsreichen alten Gemäuern, die zum Bucher Schloß gehörten, sind heute Kleinkunst, Gewerbe, ein Hotel und ein Restaurant eingezogen. Wir halten uns aber links und biegen kurz danach rechts in die Schwanebecker Chaussee ein.

Buch: Energiestandort seit 1905

KM 2: Nicht zu übersehen taucht links das Heizkraftwerk (HKW) Buch auf. Neben den bestehenden Anlagen wie Dampfturbine und Heißwassererzeuger hat vor drei Jahren eine neue leistungsfähige Gasturbine für die Strom- und Wärmeerzeugung Einzug gehalten. Die nahe gelegene Mülldeponie Schwanebeck schickt zusätzlich Deponiewärme. Das innovative Highlight des Standortes ist die neue „Power to Heat“-Anlage ergänzt um zwei Wärmespeicher. Sie hilft Erneuerbare Energien auch für die Wärmeversorgung zu nutzen.

 

Neu-Buch: eine ruhige, idyllische Eigenheimsiedlung

Wir sitzen wieder im Sattel und fahren weiter auf der Schwanebecker Chaussee direkt an einem Großkunden des Heizkraftwerkes Buch vorbei: Die Helios Kliniken Berlin sind ein langjähriger Abnehmer der Wärmeproduktion. Wir biegen rechts ab in die Kleiststraße und fahren durch Neu-Buch.

Eigenheime in Neu-Buch mit Windrädern, Foto: Vattenfall

Bei KM 3,6 wird linker Hand zwischen den Häusern der Blick frei auf einzelne Windräder vor den Toren der Stadt. Die drehenden Rotorblätter kündigen den Einzug der Erneuerbaren Energien in die Metropole an. Auch dafür wurde die „Power to Heat“-Anlage im HKW Buch installiert.

Campus Berlin Buch: Fernwärmekunde

Wir biegen rechts in den Lindenberger Weg, fahren bis zur Karower Chaussee und halten uns weiter links. Es geht vorbei an weiteren namhaften Nutzern der Bucher Fernwärmeversorgung, darunter in der Robert-Rössle-Straße der Campus Berlin Buch, das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin, das Gläserne Labor oder das kleine Café Max (immer für einen Eisbecher gut). Wir bleiben auf der Karower Chaussee, fahren unter der frisch ausgebauten A10 hindurch und von hier weiter in der Bucher Chaussee.

Wohngebiet in Neukarow – erhalten effiziente Fernwärme aus dem Heizkraftwerk Buch, Foto: Vattenfall

KM 7,2: Die Kreuzung Karower Chaussee / Achillesstraße kann als das Zentrum von „Neu-Karow“ bezeichnet werden. Das Wohngebiet galt als eines der größten deutschen Neubauvorhaben um die Jahrtausendwende. Die Bewohner der rund 5.000 Wohnungen dürften sich über die effiziente Fernwärmeanbindung aus dem HKW Buch freuen.

Alt-Karow: Gruß aus dem Jahr 1240

Die älteste erhaltene Dorfkirche Berlins steht in Karow (1240 erbaut), Foto: Vattenfall

Wir bleiben auf dem gut ausgebauten Radweg zwischen Buch und Blankenburg und machen nach wenigen hundert Metern in Alt-Karow einen kurzen Stopp. Mitten im historischen Dorfkern finden wir die älteste erhaltene Dorfkirche Berlins. Der aus Feldstein-Quadern errichtete Bau stammt aus dem Jahre 1240 und wurde zwischen 1845 und 1847 durch einen Turm aus gelben Backsteinen ergänzt.

Danach fahren wir auf guten Radwegen bis Blankenburg und weiter nach links auf der Heinersdorfer und Blankenburger Straße. Links und rechts finden sich schöne Gärten in kleinen Kolonien. Wir erreichen Heinersdorf, biegen an der Romain-Rolland Straße rechts ab, um kurz danach in die Rothenbachstraße einzufahren.

Auf der Prenzlauer Promenade geht es ein kleines Stück stadteinwärts, bevor wir an der nächsten Ampelkreuzung in die Kissingenstraße einbiegen. Es ist ein Wohnquartier mit älterer aber sehr gut erhaltener Substanz. Von langer Historie zeugen etwa die Bauten das Rosa-Luxemburg-Gymnasiums und des Amtsgerichtes, beide auf der linken Seite.

Stubnitzstraße 27 hat im Keller ein kleines Blockheizkraftwerk, Foto: Vattenfall

Pankow: ein neues BHKW

KM 16,6: Beim Überqueren der Lohmestraße fällt unser Blick rechter Hand auf die moderne, weiße Fassade zweier Lückenbauten in der Stubnitzstraße 27. Wir machen uns schlau und erfahren, dass hier ein kleines Blockheizkraftwerk (BHKW) in den Keller eingezogen ist. Die rund 2.500 Quadratmeter beheizter Fläche sind ein echter „Nahwärme-Klassiker“. Das hocheffiziente BHKW gekoppelt mit einer Brennwerttherme und zwei Warmwasser-Speichern wird fernüberwacht und aus der zentralen Wärmewarte Vattenfalls gesteuert.

„Pankower Tor“; ein energetisches Projekt?

Nach einem kurzen Linksschwenk in die Granitzstraße biegen wir rechts in die Berliner Straße ein und machen einen Halt direkt unter der S-Bahn-Brücke des Bahnhofes Pankow. Rechts von uns liegt das circa 40 Hektar große Areal des ehemaligen Rangierbahnhofes Pankow. Möbel-Pabst Kurt Krieger möchte hier seit Jahren Möbelfachmärkte, Wohnungen und weitere Gewerbeflächen errichten. Zum letzten Stand des Projektes findet sich auf den Seiten des Senates eine Pressemitteilung aus dem Vorjahr: Hier hat das „Kind“ zumindest schon den Namen „Pankower Tor“. Wird es ein Tor in die Zukunft – auch energetisch?

Wir treten wieder in die Pedalen. Gleich links geht es in die Florastraße. Dank Bahnhofseingang, Umsteigepunkt im Öffentlichen Nahverkehr und den hier angesiedelten Verkaufseinrichtungen ein quirliges „Eingangstor“ zum Flora-Kiez. Diesmal ohne Radweg strampeln wir vorbei an sehr gut erhaltenen oder frisch sanierten Berliner Altbauten, an kleinen Läden, einer urigen Metzgerei, zahlreichen Cafés mit wohlklingenden Namen („EigenArtich“, „Wo der Bär den Honig holt“, „Kindercafé Schönhausen“ oder „Paula“). Und auch hier – in diesem offenbar gewachsenen Kiez hält Energieversorgung ein echtes „Kleinod“ parat.

BHKW Görschstraße: Neue Technik im alten Gewand

BHKW Görschstraße; Fotos: Vattenfall

KM 18: Das Grundstück des BHKW Görschstraße mit der Hausnummer 84 mutet zunächst wie ein kleiner Parkplatz im Grünen an. Doch im hinteren Teil des Areals wird der Blick frei auf ein frisch renoviertes Gebäude aus der Gründerzeit. 1905 zog hier ein Gleichstrom-Elektrizitätswerk ein, später wurde Wärme aus Kohle erzeugt und im umliegenden Kiez verteilt. Heute ist es ein „hochmoderner Traditionsstandort“ – natürlich denkmalgerecht saniert. Seit nunmehr zwölf Jahren wird hier umweltfreundlich gleichzeitig Strom und Wärme produziert. Diese so genannte Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) ist sukzessive ausgebaut worden, weil die Nachfrage im Flora-Kiez kontinuierlich steigt. Derzeit werden rund 1.500 Wohneinheiten im weitläufigen Quartier versorgt.

Carl von Ossietzky-Gymnasium hinter dem BHKW Görschstraße erhält seine Energie aus dem BHKW, Foto: Vattenfall

Auch das direkt dahinter gelegene Carl von Ossietzky-Gymnasium, eine Kita und die neuen Wohnungen der „Floragärten“ zählen zu den dankbaren Energieabnehmern. Rund zwei Kilometer misst das dazugehörige Wärmeverteilnetz mit mehr als 50 Übergabestationen. Die hier lokal erzeugte Wärme ist übrigens „hocheffizient“ und das BHKW Görschstraße ist ein interessanter Beleg für die konsequente Umsetzung der Klimaschutzvereinbarung, die Vattenfall 2009 mit dem Senat von Berlin geschlossen hat. Eine Zusage darin war der Ausbau dezentraler Energieversorgung. Zum Zeitpunkt der Unterzeichnung verfügte das Unternehmen in der Stadt über 12 BHKW. Mit der Inbetriebnahme der zweiten Anlage im BHKW Görschstraße im Jahr 2013 war die Zahl bereits auf 30 angewachsen. Heute sind es stadtweit 86.

Kleine Verschnaufpause, Foto: Vattenfall

Wir haben Glück, denn gerade will ein Monteur das geschichtsträchtige Gebäude verlassen. So können wir noch schnell einen Blick ins Innere dieser modernen Anlage im alten Gemäuer werfen.

Beeindruckt machen wir uns wieder auf den Weg und entdecken schon 100 Meter weiter Interessantes: Eine „Wohnung“ unter freiem Himmel, reichlich verziert mit kleinen Mosaiksteinchen, lädt zum Verweilen ein. Das nehmen wir dankend an, denn auch Radler der Wärmewende benötigen mal eine Pause.

Wedding: Mit einer Solaranlage die Sonnenkraft nutzen

GSG Gebäude mit Solarpaneelen ausgestattet, Foto: Vattenfall

Nach zehn Minuten sitzen wir wieder im Sattel, erreichen die Einmündung an der Wollankstraße und fahren etwa zwei Kilometer stadteinwärts. Hier am Übergang von Pankow zu Wedding herrscht überall geschäftiges Treiben und es gibt jede Menge Verkehr, zum Glück ist aber überwiegend ein Radweg vorhanden. Wir biegen rechts in die Badstraße ab und weiter auf der Schwedenstraße und erreichen nach wenigen hundert Metern die große Kreuzung an der Osloer Straße.

 

KM 21: Unser inzwischen geschulter Energieblick erfasst die Solaranlage sofort. Direkt auf der gegenüberliegenden Seite ist das GSG-Gebäude auf drei Seiten der üppigen Dachfläche mit Solarpaneelen ausgestattet. Am heutigen warmen und sonnenreichen Tag wird die Anlage ordentlich „zu tun“ haben. Photovoltaik ist sichtbar angekommen in Berlin.

Preußische Spirituosen Manufaktur, Foto: Vattenfall

Nachdem wir links abgebogen sind, fahren wir nun auf dem Radweg die vielbefahrene Osloer und später die Seestraße entlang. Kurz hinter der Einmündung zur Afrikanischen Straße (rechts) und Amrumer Straße (links.) liegt ein langgestreckter Komplex alter Industriearchitektur. Hier sind seit Jahren verschiedene Institute von Berliner Forschungseinrichtungen beheimatet, darunter die Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei in Berlin.

Ein Geheimtipp ist die Preußische Spirituosen Manufaktur (seit 1874). Man kann hier an Führungen und Verkostungen teilnehmen und den „Geist“ von Likören und Bränden erriechen und erschmecken. Aber Vorsicht: danach das Fahrrad bitte stehen lassen!

Seestraße: eigenes BHKW für das Klinikum

KM 24: In direkter Nachbarschaft liegt das riesige Gelände des Charité Campus Virchow-Klinikum, daneben das Robert Koch Institut und in das Areal eingebettet auch das Deutsche Herzzentrum Berlin. Unser Blick fällt auf das interessante Gebäude mit begrüntem Wellendach und roten Schornsteinen. Es ist jedoch kein Heiz- oder Blockheizkraftwerk, sondern eine Pumpenanlage der Wasserbetriebe. Der gesamte Komplex eingegrenzt durch Seestraße, Amrumer, Föhrer und Sylter Straße ist durch Fernwärme erschlossen, das Klinikum verfügt aber zusätzlich auch über ein eigenes BHKW.

Charité Campus Virchow-Klinikum, daneben das Robert Koch Institut und in das Areal eingebettet auch das Deutsche Herzzentrum Berlin, Foto: Vattenfall

Plötzensee: Fernwärme für die Bundeswehr

Fernwärme für die Bundeswehr Kaserne in Plötzensee, Foto: Vattenfall

Es geht noch kurz auf der Seestraße weiter. Wir biegen vor dem Plötzensee rechts in das Dohnagestell ein und radeln hier durch eine ruhige, grüne Oase Berlins. Durch den Volkspark Rehberge hindurch, vorbei an Kleingärten, erreichen wir den Charles-Corcelle-Ring. Ein langgezogener Sicherheitszaun mit regelmäßigen Warnschildern macht aufmerksam: wir sind zu „Besuch“ bei der Bundeswehr. „Julius Leber Kaserne“ heißt der Komplex, auf dessen Eingangsbereich wir an der Einmündung zum Kurt Schumacher Damm treffen.

(KM 27,4) Sichtbare Hinweise auf die Energieversorgung des Areals gibt es nicht. Wir wissen aber, dass der Standort ein großer Fernwärme-Kunde von Vattenfall ist. Auf der anderen Straßenseite beginnt das Gelände des Flughafens Tegel, was nicht zu überhören ist. Fast im Minutentakt setzen über unseren Köpfen die Maschinen zur Landung an.

Im Norden: Dezentrale Lösungen für Tausende Wärme-Nutzer

BHKW Waldstraße ist Bestandteil des lokalen Wärmenetzkonzeptes für Borsigwalde, Wittenau, Waidmannslust und Märkisches Viertel. Foto: Vattenfall

Deshalb lassen wir die Räder wieder rollen und fahren über Kurt-Schumacher-Damm und Ollenhauerstraße – bei Nummer 97 vorbei am interessanten Gebäude der Staatlichen Münze Berlin (FOTO) – auf dem Radweg bis zur Einmündung Waldstraße. Hier biegen wir links ein. Nach anfänglicher Wohnbebauung, schließt sich beiderseits der Straße ein Gewerbegebiet an. Zahlreiche unterschiedlich hohe und geformte Schornsteine und Kamine deuten auf verschiedene dezentrale Lösungen zur Versorgung mit Energie hin. Einer der Schornsteine auf dem Grundstück mit der Hausnummer 98A gehört zum Vattenfall „BHKW Waldstraße“ (KM 29,1) und ist Bestandteil eines umfänglich lokalen Wärmenetzkonzeptes für weite Teile von Borsigwalde, Wittenau, Waidmannslust und Märkisches Viertel.

Wir fahren weiter auf dem Radweg der Waldstraße. Es geht vorbei am sicherlich energieintensiven Betrieb des Schokoladenherstellers Storck (einen Werksverkauf findet man in der circa sechs Fahrrad-Minuten entfernten Flohrstraße). Am Eichborndamm biegen wir rechts ab. Selbst zwei sehr einladend wirkende Biergärten entlang der Strecke können uns nicht aufhalten, denn wir nähern uns dem Tagesziel. An der Kreuzung zur Oranienburger Straße/B96 biegen wir links ab, unterqueren den S-Bahnhof Wittenau, um kurz danach rechts in die Schlitzer Straße einzufahren.

Etwa 500 Meter sind es bis zur Einmündung Eichhorster Straße. Links vor uns „winken“ bereits die Kamine des Etappenziels, während rechter Hand die Hochhäuser des Märkischen Viertels den großen Energiebedarf des Wohngebietes signalisieren. Wir biegen kurz links und gleich danach wieder rechts in die Wallenroder Straße ab und sind bei Hausnummer 2 an unserem heutigen Ziel angelangt.

Tour-Ziel erreicht: Berlins erstes und bisher einziges Biomasse-Heizkraftwerk Märkisches Viertel, eine Handvoll Biomasse… Foto: Vattenfall

Märkisches Viertel: Biomasse wärmt die Häuser

KM 35,4: Dieser Standort ist ein Novum in unserer Stadt. Lange Zeit verrichtete hier ein zunächst mit Kohle und später mit Öl und Gas gefeuertes Heizwerk seine Arbeit zur Versorgung zahlreicher Kunden mit Wärme. Nach aufwändigen Umbauten wurde im Jahr 2014 Berlins erstes und bisher einziges Biomasse-Heizkraftwerk (BMHKW) Märkisches Viertel in Betrieb genommen.

Wir werfen dort, wo sonst die LKW ihre Fracht entladen, schnell noch zwei Hände voll Biomasse in das Silo und haben damit unser Tagewerk getan.

Klimaschutz per Fahrrad
Die Bundeshauptstadt Berlin nimmt zwischen dem 8. und dem 28. September 2017 zum zweiten Mal an der bundesweiten Aktion STADTRADELN des Klima-Bündnis e.V. teil. Die Aktion STADTRADELN ruft Kommunen dazu auf, innerhalb eines 3-wöchigen Zeitraumes gemeinsam mit ihren BürgerInnen möglichst viele Wege im Alltag per Fahrrad zurückzulegen.
Olaf Weidner & Dirk Liepelt
Experte
6. September 2017

Olaf Weidner: Ich arbeite seit 1996 in der Kommunikationsabteilung des Unternehmens. In der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit erkläre ich Journalisten die (Vattenfall-)Welt. Ansonsten bringe ich Berliner Themen und Projekte des Unternehmens kommunikativ ins Rollen – manchmal auch mit dem Fahrrad. So kann ich meine Liebe zum Ausdauersport mit dem Berufsalltag kombinieren. Dirk Liepelt: Aufgewachsen in Jänschwalde, unweit von Tagebau und Kraftwerk, hatte ich schon frühzeitig Berührungspunkte zur Energieerzeugung. Nach dem Studium der Betriebswirtschaft und Zwischenstationen in der Werbung führte mich mein Weg zur Jahrtausendwende zur Berliner Bewag – die inzwischen seit mehr als zehn Jahren Teil des Vattenfall-Konzerns ist. Mein Aufgabenschwerpunkt liegt derzeit darin, die Berliner Wärmewende kommunikativ zu unterstützen.

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    Hanno Balzer Hanno Balzer
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    Engagiert für die Energiewende: Hanno Balzer

    Ich bin gebürtiger Westfale und gelernter Volkswirt. Im Vattenfall Konzern bin ich seit 1997 tätig. Zunächst war ich für das [...]
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    Camille Baillon Camille Baillon
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