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radelnde Reporter auf der Spur der Berliner Wärmewende
Experte
14. September 2017
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„Tour de Heat Berlin“ – Radtour zur Wärmewende Etappe 2

Wir sind immer noch neugierig und wollen erFAHREN, wie weit die Stadt gemeinsam mit Vattenfall bei der Umsetzung der Energiewende gekommen ist. Heute haben wir uns Teile der Innenstadt vorgenommen. Kamera und Notizblock sind dabei und schon geht’s los.

Die zweite Etappe unserer Fahrradtour zur Berliner Wärmewende führt vom Hauptbahnhof über Schöneberg nach Berlin-Mitte.

KM 0: Startpunkt dieser Tour-Etappe ist der Hauptbahnhof. Wir stehen vor dem großen Portal an der Invalidenstraße und blicken auf ein riesiges Baufeld – Teil der neu entstehenden Europacity. Krane drehen sich beziehungsweise schwenken ihre „Arme“. Rings um den Bahnhof schießen Hotels wie Pilze aus dem Boden, aber auch Energieunternehmen, etwa Übertragungsnetzbetreiber 50 Hertz oder die Firma Total haben hier ihre neuen Standorte bezogen. Das alles signalisiert Energiebedarf.

Europacity: Netzpumpstation für Heizwasser

Nur wenige Meter nach rechts (Richtung Osten) an der Sandkrugbrücke liegen Hamburger Bahnhof (Tipp: Museum für Gegenwart) und Sarah Wieners Café Restaurant. Hier wird in naher Zukunft auch eine Netzpumpstation der Vattenfall Wärme entstehen, um den Bedarf und die Verteilung des bis zu 135 Grad warmen Heizwassers für die rund 40 Hektar Fläche der Europacity hydraulisch zu unterstützen.

Wir fahren vom Bahnhof auf der Invalidenstraße in südwestlicher Richtung und biegen nach wenigen Metern rechts in die Lehrter Straße ab. An der Ecke Seydlitzstraße geht es vorbei an einem neuen idyllischen Wohnpark, an den sich der Sport Park Poststadion anschließt. Mitten in dieser grünen Oase liegt das noch junge vabali spa Berlin – energiehungrig – und dafür trägt Vattenfall mit umweltfreundlicher Wärme zum Wohlfühlen bei. Wir bleiben mit dem Fahrrad auf der Lehrter Straße.

Heizwerk Scharnhorst: Fernwärme für Quartier „Mittenmang“

KM 1: Auf der rechten Seite erregt ein gelbes Backstein-Gebäude unsere Aufmerksamkeit. Es ist das Info-Büro der Groth-Gruppe. Auf dieser weiteren Mega-Baustelle werden im neuen Quartier „Mittenmang“ weit mehr als 1.000 Wohnungen, eine Kita und ein Stadtplatz entstehen. Längst hat sich das Unternehmen für eine Fernwärmeversorgung des Areals entschieden.

Info-Büro der Groth-Gruppe, Baufeld mit Schornstein des Heizwerkes Scharnhorst, Gebäude im Bau, Fotos: Vattenfall

Beim genauen Hinsehen durch den Bauzaun fällt unser Blick auf den Schornstein des Werkes, von wo aus sowohl die künftige Versorgung der Europacity als auch die von „Mittenmang“ erfolgen soll. Das Heizwerk Scharnhorst soll dafür umgebaut und zu einem effizienten Heizkraftwerk für die gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme erweitert werden.

Energiestandorte am Spandauer Schifffahrtskanal

Weiter geht unsere Fahrt über die Kruppstraße bis ans Ende der Lehrter Straße. Danach weiter rechts über die Fennbrücke und kurz danach wieder links in das Friedrich-Krause-Ufer. Der Name sagt es schon, wir fahren direkt am Wasser entlang und haben in einiger Entfernung bereits das Heizkraftwerk Moabit im Blick. Bevor wir dieses erreichen, werden wir aber zunächst auf die sicher energieintensive Produktionsstätte seines namhaften Nachbarn Thyssen Krupp Plastic aufmerksam. Direkt vor dessen Eingang nutzen wir die Fußgängerbrücke und wechseln zur anderen Wasserseite (Nordufer), um einen besseren Blick auf das historische Kraftwerk zu erlangen. Wir fahren in der Straße „Nordufer“ nach links bis zur Föhrer Brücke, welche die Föhrer Straße und Putlitzbrücke verbindet und machen hier einen Stopp.

Blick von der Fußgängerbrücke zum Heizkraftwerk Moabit und die schöne historische Fassade des HKW Moabit mit Rohrbrücke, Fotos: Vattenfall

Heizkraftwerk Moabit: eine Brücke an der Brücke

KM 3,7: Von der Föhrer Brücke hat man einen unverbauten Blick auf Berlins ältestes noch aktives Kraftwerk. 1900 ging die „Centrale Moabit“, das heutige Heizkraftwerk Moabit in Betrieb und die schön gestaltete rote Fassade hat bis heute nichts von ihrem Charme alter Industriearchitektur eingebüßt. In den Jahren seines Bestehens immer wieder modernisiert und erweitert, schlägt der Energiestandort auch heute noch eine Brücke in die Zukunft. Alle fossilen Brennstoffe – Kohle, Öl, Gas – kamen hier schon für die Strom- und Wärmeproduktion zum Einsatz. Seit 2011 wird auch Biomasse in Form von Holzhackschnitzeln verfeuert und somit ein Teil der Energie „grün“ erzeugt.

Wärmewende nach Berliner Art

Und die Föhrer Brücke, erbaut 1950/51 hat eine kleine Schwester bekommen. Seit 2012 existiert der zusätzliche Bogen, dessen silber glänzende Rohrleitungen zeigen, wie die Wärme aus dem Kraftwerk ihren Weg in die angrenzenden Wohnviertel nimmt. Rund 15.000 Haushalte kann Berlins Energie-Oldie mit seiner installierten Leistung (140 MWel und 240 MWth) mit Strom, Fernwärme und Warmwasser versorgen.

Heizkraftwerk Berlin-Moabit

Da nun allmählich dunkle Wolken aufziehen, treten wir wieder in die Pedalen und lassen die Räder auf dem angelegten Radweg entlang der Putlitzbrücke und später Stromstraße bergab in Richtung Hansaviertel rollen. An der Kreuzung zur Altonaer Straße sind die aufgestellten Krane für ein neues Wohngebiet erneut die Vorboten von Energiebedarf in dieser wachsenden Stadt.

Ohne Radweg fahren wir auf der Bachstraße weiter bis zum S-Bahnhof Tiergarten und biegen rechts in die Wegelystraße ein. Nur wenige Meter weiter stoßen wir auf ein weiteres „Mosaiksteinchen“ zur Wärmewende.

Königliche Porzellan-Manufaktur: „Weißes Gold“ schickt Abwärme

Schöner Ort zum Verweilen: das Areal der Königlichen Porzellan Manufaktur auf dem auch ein imposanter Industrieofen steht, Fotos: Vattenfall

KM 6,8: An der Wegelystraße 1 residiert die KPM Königliche Porzellan-Manufaktur – eine der ältesten Manufakturen Europas. Seit über 250 Jahren entstehen in der Berliner Fabrik Porzellane in filigranster Handarbeit. Wir finden einen beeindruckenden Innenhof mit ockerfarbenen Backsteinsteingebäuden, einen imposanten Industrieofen und einen schmucken Neubauwürfel aus Stahl und Glas davor. Aus verschiedenen Fenstern grüßt der „Alte Fritz“ und diverse Werbeträger verweisen auf KPMShop, KPMTour oder KPMCafe. Ein höchst attraktiver Ort zum Verweilen, an dem sich alles um das „weiße Gold“ dreht. Wir radeln weiter durch die Gutenbergstraße.

Königliche Porzellan-Manufaktur KPM jetzt auch “Wärme-Manufaktur“

HKW Charlottenburg

Schornsteine der Gasanlage des HKW Charlottenburg, Foto: Vattenfall

Am Ende der Gutenbergstraße biegen wir links in die Franklinstraße ein und stehen nach circa 100 Metern auf der Marchbrücke. Regenwolken verkünden weiterhin Unheil und mindern unser Licht zum Fotografieren. Der Blick nach rechts über das Wasser des Landwehrkanals mit seinen üppig begrünten Ufern entschädigt trotzdem. Im Hintergrund sind die Schornsteine der Gasanlagen des HKW Charlottenburg zu erkennen. Schräg links vor uns steht das Gebäude des Fraunhofer Instituts und bildet quasi das „Eingangstor“ zum Wissenschafts-, Forschungs- und Bildungsareal dahinter.

Charlottenburger Campus: Forschung an zukunftsweisenden Technologien

Observatorium der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt, Institut Berlin (PTB), Foto: Vattenfall

Wir fahren nur kurz weiter auf der Marchstraße. Auf beiden Seiten finden sich Gebäude der Technischen Universität (TU) Berlin. Bevor wir links in den parkähnlichen Innenhof des Universitätsgeländes einfahren, erregt rechter Hand ein gepflegtes Grundstück mit einem imposanten Gebäude an der Einmündung zur Guerickestraße unsere Aufmerksamkeit. Hier befindet sich die Physikalisch-Technische Bundesanstalt Institut Berlin (PTB). Das auffällige Gebäude ist das Observatorium, errichtet zwischen 1887 und 1891 und somit das älteste Gebäude des Charlottenburger Campus.

Nun überqueren wir die Straße und schauen hinter die „Fassade“ verschiedener Institute. Im begrünten aber etwas tristen Innenhof lesen wir die Namen verschiedener Fakultäten der TU. Wir finden außerdem den „Zeitung lesenden Müllmann“, Laternen mit großen Glaskolben und ein Transparent für ein Energieseminar. Vieles lässt vermuten, dass hier rund um das Thema Energie und fortschrittliche oder zukunftsweisende Technologien geforscht wird.

TU Berlin: Projekt „Klimaneutraler Campus“

KM 7,7: Von außen ganz unscheinbar stehen wir vor dem Hermann-Rietschel-Institut. Mit diesem verbindet Vattenfall eine langjährige Partnerschaft, die gerade mit dem Abschluss einer neuen Kooperationsvereinbarung erneuert und intensiviert wurde. Gemeinsam mit dem Institut und der TU Berlin werden umfassende Lösungen für energieeffiziente Quartiere entwickelt. Neben städtischen Quartieren ist auch der Hochschulcampus selbst im Fokus. Vattenfall beteiligt sich an gemeinsamen Arbeitsgruppen zur Sanierung der TU-Bestandsgebäude und der energieeffizienten Umsetzung von geplanten Campusneubauten am Standort Charlottenburg.

Eindrücke vom Campus: Wegweiser Hermann-Rietschel-Institut, Werbung für Energie Seminar und Zeitung lesender Müllmann, Foto: Vattenfall

Wir haben genug gesehen, verlassen den Uni-Hof und fahren auf der Marchstraße weiter bis zum Ernst-Reuter-Platz, um von hier aus in der Hardenbergstraße weiter zu radeln. Nach etwa 450 Meter biegen wir am Steinplatz rechts ab in die Uhlandstraße. Ohne Radweg geht es etwa 1,7 Kilometer weiter. Wir überqueren Kantstraße, Kudamm und Lietzenburger Straße, um am Hohenzollerndamm nach links abzubiegen. Zwei weitere Kilometer auf Radwegen durch Hohenzollerndamm, Nachodstraße und Hohenstaufenstraße und dann entdecken wir sie: unsere erste aktive Fernwärmebaustelle.

Schöneberg: Fernwärmenetzerweiterung

Fernwärme-Baustelle Lindauer Straße, Foto: Vattenfall

KM 12,2: Direkt an der Einmündung zur Lindauer Straße signalisieren Holzbalken und -bohlen die Verrichtung von Tiefbauarbeiten. In einem offenen Graben der erstaunlich aufgeräumt wirkenden Baustelle liegen zwei frisch verlegte, dunkel ummantelte Rohrleitungen. Hier wird Fernwärmenetzerweiterung in Schöneberg betrieben.

Fernwärme-Baustelle Lindauer Straße, Foto: Vattenfall

In mehreren Bauabschnitten sollen neue Wärmeleitungen auf einer Länge von rund 13 Kilometern vom Emser Platz über den Hohenzollerndamm bis zur Pallasstraße in Schöneberg gebaut werden. Liegen alle dafür notwendigen Genehmigungen rechtzeitig vor, werden die Arbeiten bis 2020 abgeschlossen sein. Dann können rund 2.100 Gebäude, die bisher mit Gas oder Öl heizen, umweltfreundliche Fernwärme nutzen. Erste Wärme aus neuen Leitungen dieses Projektes erhalten beispielsweise die Anwohner am Hohenzollerndamm bereits seit dem Winter 2015. Im Übrigen wächst die Wärmeversorgung von Vattenfall in Berlin jedes Jahr um rund 20.000 neu angeschlossene Wohnungen.

Etwa 450 Meter Fernwärmetrasse umfasst dieses Teilprojekt hier an der Lindauer, Schwäbische und Starnberger Straße. Rund 1,25 Millionen Euro werden investiert, mitten in einem gewachsenen Kiez. Künftig soll umweltfreundliche Fernwärme aus dem Verbundnetz die Wohnungen beheizen können.

Bauhaus-Archiv Museum für Gestaltung, Foto: Vattenfall

Wir fahren nach einem kurzen Stück weiter Hohenstaufenstraße links in die Eisenacher Straße, kurz danach rechts in die Winterfeldtstraße, nach etwa 500 Metern links in die Zietenstraße und anderen Ende biegen wir erneut links in die Bülowstraße ab. Die leichte Rechtsbiegung Bülowstraße/Nollendorfplatz nehmen wir mit, um kurz danach in der Karl-Heinrich-Ulrichs-Straße weiterzufahren und schließlich den Lützowplatz zu erreichen.

Wir fahren jetzt weiter in der Klingelhöferstraße, bis ein grell bunter Mast unsere Aufmerksamkeit erregt. Wir stehen vor dem Areal des Bauhaus-Archiv Museums für Gestaltung. Wir werfen noch einen Blick auf die kleine Freiluft-Ausstellung von Holzhäusern direkt davor.

Konrad-Adenauer-Haus: bestens gekühlt

CDU Parteizentrale, Foto: Vattenfall

KM 14,1: Dann wechselt unser Interesse die Straßenseite und wir schauen auf die CDU-Parteizentrale. Der prominente Bau mit Glasummantelung ist nicht nur ein „Hingucker“, sondern auch energetisch interessant. Seit 2000 kommt hier ein dezentrales Kältekonzept für das Gebäude zur Anwendung. Im Keller arbeitet eine 480 kW-Kompressionskältemaschine – wie beim Kühlschrank wird mit Strom Kälte erzeugt – gekoppelt mit sogenannten trockenen Rückkühlern auf dem Dach.

In weiteren Gebäuden der Nachbarschaft an der Klingelhöfer- und Cornelius Straße – etwa der Botschaft Malaysias – arbeiten solche Kühlmaschinen, eingebaut durch Vattenfall Energy Solutions. So behalten Büro-Nutzer und Bewohner der Immobilien auch bei warmen Tagen einen kühlen Kopf. Für kalte Tage ist im Konrad-Adenauer-Haus natürlich auch vorgesorgt: mit einem Anschluss an die Fernwärme.

Blick Richtung Tiergarten, Foto: Vattenfall

Entlang der Klingelhöferstraße geht es weiter. An der Tiergartenstraße biegen wir nach rechts ab. Wir fahren bis zur Ben-Gurion-Straße, biegen rechts ab vorbei an der Philharmonie (mit Musikinstrumenten-Museum), fahren nach links in die Potsdamer Straße und erreichen nach etwa 300 Metern die Spitze des quirligen Potsdamer Platzes. In Blickweite haben wir den Leipziger Platz mit der „Mall of Berlin“ vor uns. Wir biegen rechts in den Potsdamer Platz ein, um nach etwa 150 Metern in der Stresemannstraße 120 vor der Energiezentrale für das gesamte Areal zu stehen.

Vattenfall Energiezentrale am Potsdamer Platz, Foto: Vattenfall

Energiezentrale: Kälte für ein neues Stadtquartier

KM 16,8: Das etwas unscheinbare Gebäude mit heller Fassade beherbergt ein Umspannwerk für die Stromversorgung und eine Kältezentrale für die Bereitstellung von Wärme und Kälte. Kälte ist hierbei ein besonderes Stichwort, denn für das neue Zentrum Berlins betreibt Vattenfall hier ein einzigartiges Fernkältenetz.

20 Jahre Fernkälte für Potsdamer Platz

Links abgebogen, fahren wir in der Niederkirchnerstraße vorbei an Martin-Gropius-Bau und Abgeordnetenhaus von Berlin, überqueren die Wilhelmstraße und strampeln in der Zimmerstraße durch das historische Zeitungsviertel, ehe wir an der Axel-Springer-Straße nach links abbiegen. Nach etwa 400 Metern geht es rechts weiter in die Wallstraße und nach weiteren 700 Metern noch einmal rechts in die Inselstraße. Kurze Zeit später erreichen wir die Köpenicker Straße und fahren hier noch etwa einen halben Kilometer, bis vor das Kraftwerksgelände.

Heizkraftwerk Mitte: Wärme für den Potsdamer Platz

Heizkraftwerk in Berlin-Mitte aus dem Blickwinkel unserer radelnden Reporter, Foto: Vattenfall

KM 20,0: Berlins jüngstes Kraftwerk betrachtet man am besten von der Wasserseite oder der Michaelkirchbrücke. Hier an der Köpenicker Straße 60 ist der moderne Bau etwas verdeckt durch das frühere Kraftwerk Mitte – dort logiert heute der „Tresor“. 60.000 Haushalte in der Mitte Berlins profitieren seit nunmehr genau 20 Jahren von gleichzeitig erzeugtem Strom und Wärme des Energie-Kolosses.

Heizkraftwerk Berlin-Mitte

Beim Bau des Kraftwerks wurden junge Künstler eingeladen, Vorschläge zur Gestaltung zu machen. Fünf internationale Künstler haben schließlich das Werk mit Kunst am Bau versehen. Damit wurde sichergestellt, dass sich das Kraftwerk auch optisch gut in seine Umgebung einfügt.

Die Kunstwerke am Heizkraftwerk Mitte

Blickfang neben den imposanten Kaminen des Kraftwerks ist inzwischen aber auch der in bunter Blüte stehende Gemeinschaftsgarten direkt davor. Ein großes Holzschild „Eingang“ wirkt einladend, das grüne Fleckchen zu betreten. Pflanz was!

Erntezeit im Stadtgarten vor dem HKW Mitte, Fotos: Vattenfall

Wir pflücken uns zum Abschluss dieser Etappe hier noch eine frische Tomate vom Strauch, bewundern die bepflanzten Gummistiefel (hätten uns im Regen geholfen…) und resümieren: Wir haben wieder viele Aktivitäten der Wärmewende erFAHREN.

Weiteren Etappen der Tour de Heat durch Berlin

„Tour de Heat Berlin“ – eine Radtour zur Wärmewende

 

 

Olaf Weidner & Dirk Liepelt
Experte
14. September 2017

Olaf Weidner: Ich arbeite seit 1996 in der Kommunikationsabteilung des Unternehmens. In der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit erkläre ich Journalisten die (Vattenfall-)Welt. Ansonsten bringe ich Berliner Themen und Projekte des Unternehmens kommunikativ ins Rollen – manchmal auch mit dem Fahrrad. So kann ich meine Liebe zum Ausdauersport mit dem Berufsalltag kombinieren. Dirk Liepelt: Aufgewachsen in Jänschwalde, unweit von Tagebau und Kraftwerk, hatte ich schon frühzeitig Berührungspunkte zur Energieerzeugung. Nach dem Studium der Betriebswirtschaft und Zwischenstationen in der Werbung führte mich mein Weg zur Jahrtausendwende zur Berliner Bewag – die inzwischen seit mehr als zehn Jahren Teil des Vattenfall-Konzerns ist. Mein Aufgabenschwerpunkt liegt derzeit darin, die Berliner Wärmewende kommunikativ zu unterstützen.

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    Hanno Balzer Hanno Balzer
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    Ich bin gebürtiger Westfale und gelernter Volkswirt. Im Vattenfall Konzern bin ich seit 1997 tätig. Zunächst war ich für das [...]
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