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Maria Knoll - Trainee bei Vattenfall
Experte
16. Februar 2017
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Traineeprogramm – Ein Jahr mit viel Input

Der Energiesektor befindet sich derzeit in einem Umbruch – ein Umbruch, der Herausforderungen mit sich bringt, aber auch hervorragende Gelegenheiten, die Zukunft mitzugestalten. Das internationale Traineeprogramm ist dabei nur eine Möglichkeit, bei Vattenfall Karriere zu machen und einen aktiven Beitrag zur Energiewende zu leisten.

Vattenfall bietet rund 20 verschiedene Traineepositionen über alle Standorte hinweg. Die Trainees arbeiten dabei vorrangig mit ihren direkten Kollegen auf lokaler und internationaler Ebene zusammen, treffen sich aber regelmäßig und besuchen gemeinsam internationale Seminare und Workshops. Alles mit dem Ziel, die persönliche Entwicklung durch Management-Unterstützung sowohl auf persönlicher als auch auf Unternehmensebene zu maximieren und hochqualifizierten Nachwuchs für das Unternehmen auszubilden.

Soweit die Theorie. Maria Knoll hat das Traineeprogramm erfolgreich absolviert und berichtet, wie sich die Ausbildung tatsächlich in der Praxis gestaltet:

Warum haben Sie sich auf das Traineeprogramm beworben? Was hat Sie daran angesprochen?

Maria Knoll: Mich hat vor allem die Arbeit in einem dynamischen und internationalen Umfeld gereizt. Am meisten hat mich bei dem vielfältigen Angebot an Traineestellen der Bereich der Windenergie gefallen. Schon während meines Studiums hatte ich eine Passion für Erneuerbare Energien. Hier meinen Berufsweg weiter zu verfolgen erschien mir perfekt.

Warum ausgerechnet bei Vattenfall?

Als großer Energiekonzern ist Vattenfall breit aufgestellt. Das hat den Vorteil, dass man auch spannende Entwicklungen mitbekommt, die außerhalb des eigenen Bereichs stattfinden. Zudem bieten sich viele unterschiedliche Entwicklungsmöglichkeiten. Gerade, wenn man jung in ein Unternehmen kommt, ist es schön zu wissen, dass es links und rechts des aktuellen Wegs noch eine Menge spannender Aufgaben gibt.

Im Einsatz, Foto: Vattenfall

Wie ist das Traineeprogramm aufgebaut? Welche Stationen durchlaufen Trainees?

Das Traineeprogramm an sich dauert zwölf Monate. Ich habe zwei Assignments absolviert – in der Corporate Strategy in Stockholm und beim Energy Trading in Hamburg. Außerdem hatten wir vier Trainee-Wochen mit Workshops unter anderem zu persönlicher Entwicklung, Leadership und Präsentationstechniken. Und wir haben verschiedene Unternehmensstandorte besucht. Vom Kernkraftwerk in Schweden bis zu einem Offshore-Park in England war alles dabei. Was ich toll fand: Das Traineeprogramm bietet den Trainees viele Freiheiten. Es ist nicht vorgeschrieben, wann man welche Station absolviert, man darf mit entscheiden. In persönlichen Gesprächen mit meiner Managerin habe ich die passenden Assignments für mich identifiziert und auch große Unterstützung bei der Organisation erfahren.

Was hat Ihnen am besten gefallen?

Am wertvollsten neben der fachlichen Weiterentwicklung war der persönliche Austausch mit den anderen Trainee-Kollegen. Dadurch, dass wir aus ganz unterschiedlichen Bereichen kamen, konnten wir noch mehr über die Vielfalt des Unternehmens erfahren und voneinander lernen. Das Traineeprogramm legt auch den ersten Grundstein für den Aufbau eines unternehmensweiten Netzwerks, das sich in der späteren Arbeit als sehr hilfreich erweist. Aber auch die Projektaufgaben haben mich persönlich weiter gebracht. Besonders der Einsatz bei Energy Trading hat meine Erfahrung um die Markt-Perspektive erweitert. Ich finde es ist wichtig zu verstehen, dass das Kraftwerk nach dem Bau nicht nur einfach Strom liefert, sondern es durchaus sehr komplexen Prozessen am Markt ausgesetzt ist.

Was hat Ihnen nicht so gut gefallen?

Es war leider sehr schnell vorbei.

Was würden Sie Bewerbern raten, die sich für ein Traineeprogramm interessieren?

Sich zu allererst die Frage stellen, ob man sich persönlich mit einen so schnellen und dynamischen Arbeitsstil identifizieren kann. In diesem Jahr ist man sehr viel unterwegs und bekommt eine Menge Input. Am Anfang kann es sehr überwältigend sein, so viele neue Eindrücke zu verarbeiten und gleichzeitig den Erwartungen zu entsprechen. Man darf sich da selbst nicht so viel Druck machen und sollte das Programm als Chance sehen, sich auszuprobieren. Das ist etwas, wozu man später im Berufsleben nicht mehr so schnell die Möglichkeit hat.

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Karriere bei Vattenfall

Maria Knoll
Experte
16. Februar 2017

Ich habe meinen Master in Wirtschaftsingenieurwesen an der Technischen Universität in Berlin erlangt. Von der Uni bin ich ins Unternehmen gewechselt und habe bei Vattenfall das internationale Traineeprogramm absolviert. Dem Unternehmen bin ich auch nach dem Trainee-Programm treu geblieben: Seit September letzten Jahres arbeite ich als Assistentin des Geschäftsführers der Business Area Wind mit Arbeitsplatz in Hamburg.

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